Alle Ratgeber-Artikel im Überblick
Hier finden Sie alle Seiten dieses Patientenratgebers nach Themenbereichen geordnet, vom Grundwissen zur Herzinsuffizienz bis zu praktischen Tipps für Kontinenz und Wundvorbeugung.
Wer eine Diagnose wie Herzinsuffizienz erhält, hat viele Fragen, und meist kommen sie nicht im Sprechzimmer, sondern abends zu Hause. Dieser Ratgeber soll helfen, die wichtigsten Zusammenhänge in Ruhe nachzulesen, Begriffe aus dem Arztbrief zu verstehen und sich gut auf das nächste Gespräch vorzubereiten. Er richtet sich an Betroffene ebenso wie an Angehörige, die jemanden mit einer chronischen Erkrankung begleiten.
So ist der Ratgeber aufgebaut
Im Mittelpunkt steht die Herzschwäche: was sie ist, wie sie erkannt und behandelt wird, wie man im Alltag mit ihr lebt und welche Erkrankungen häufig dazukommen. Weil eine Herzerkrankung selten allein auftritt, gibt es eigene Bereiche zur Ernährung, zum sicheren Umgang mit Medikamenten und zum Patiententagebuch mit einer Vorlage zum Ausdrucken.
Zwei weitere Bereiche widmen sich Themen, die viele ältere und chronisch kranke Menschen betreffen, über die aber selten gesprochen wird: Inkontinenz von Blase und Darm sowie die Vorbeugung chronischer Wunden wie offenes Bein, diabetischer Fuß und Druckgeschwür.
Wie Sie die Seiten nutzen
Jede Seite beginnt mit einer kurzen Antwort auf die wichtigste Frage. Darunter folgen die Einzelheiten, Merkkästen mit dem Wichtigsten für den Alltag und ein Kasten „Wann zum Arzt?“ mit Warnzeichen, bei denen Sie sich ärztlich melden sollten. Am Ende stehen die Quellen, auf die sich der Text stützt, und das Datum der letzten Überarbeitung.
Im Notfall
Bei akuter schwerer Atemnot, Brustschmerz, Ohnmacht oder Anzeichen eines Schlaganfalls wählen Sie sofort den Notruf 112. Außerhalb der Sprechzeiten erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117.
Was dieser Ratgeber nicht leisten kann
Die Texte erklären allgemeine Zusammenhänge auf Grundlage von Leitlinien und Informationen der Fachgesellschaften. Sie können keine Untersuchung ersetzen und keine persönliche Behandlung empfehlen. Was für Sie richtig ist, hängt von Ihrer Krankengeschichte, Ihren Befunden und Ihren übrigen Medikamenten ab. Nutzen Sie die Seiten deshalb als Vorbereitung und Ergänzung zum Gespräch mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt, Ihrer Apotheke oder Ihrem Pflegedienst. Mehr zu unseren Grundsätzen lesen Sie unter Über diese Seite.
Der Ratgeber wächst laufend. Neue Artikel erscheinen jeweils im passenden Themenbereich und werden hier automatisch aufgeführt.
Alle Themenbereiche und Seiten
Herzschwäche
- Symptome und Diagnose
Welche Beschwerden auf eine Herzschwäche hindeuten, was die NYHA-Klassen bedeuten und wie Herzecho, EKG und der Laborwert NT-proBNP die Diagnose sichern.
- Behandlung
Ein laienverständlicher Überblick über die Therapie nach den Leitlinien: welche Medikamentengruppen eingesetzt werden, wann Geräte sinnvoll sind und was Reha und Schulung bringen.
- Leben im Alltag
Was Sie selbst für Ihr Herz tun können: tägliches Wiegen, sinnvolle Trinkmenge, Bewegung, Reisen, Impfungen und ein klarer Plan, wann Sie sich melden sollten.
- Begleiterkrankungen
Warum Bluthochdruck, Vorhofflimmern, Diabetes, Nierenschwäche, Schlafapnoe und COPD bei Herzschwäche so oft zusammenkommen und wie sie sich gegenseitig beeinflussen.
- Medikamente
Die vier Säulen der Behandlung und ihre Ergänzungen laienverständlich erklärt: wie die Mittel wirken, warum sie langsam gesteigert werden und welche Kontrollen nötig sind.
- NYHA-Klassen
Was die römischen Ziffern I bis IV im Arztbrief bedeuten, wie sich die NYHA-Einteilung von den Stadien A bis D unterscheidet und warum sich die Klasse verbessern kann.
- Vorhofflimmern
Warum die häufigste Herzrhythmusstörung und die Herzschwäche so oft gemeinsam auftreten, welche Beschwerden typisch sind und welche Behandlungswege es gibt.
- Wassereinlagerungen
Woran Sie Ödeme erkennen, warum ein schwaches Herz Wasser im Körper zurückhält, welche anderen Ursachen infrage kommen und was Sie gemeinsam mit Ihrer Praxis tun können.
- Atemnot im Liegen
Warum manche Menschen nur mit mehreren Kissen schlafen können, was nächtliche Luftnot bedeutet, welche anderen Ursachen infrage kommen und wann es ein Notfall ist.
- Bluthochdruck
Warum dauerhaft erhöhter Blutdruck zu den häufigsten Ursachen einer Herzschwäche zählt, wie Sie Ihren Blutdruck zu Hause richtig messen und was Sie selbst tun können.
- SGLT2-Hemmer
Warum ein ursprüngliches Diabetesmittel heute zur Herzschwäche-Behandlung gehört, wie es wirkt, welche Nebenwirkungen vorkommen und worauf Sie im Alltag achten sollten.
- Täglich wiegen
Die wichtigste Alltagsgewohnheit bei Herzschwäche Schritt für Schritt: richtige Bedingungen, passende Waage, Grenzwerte aus der Leitlinie und was Sie bei einem Anstieg tun.
- Diabetes und Herz
Wie ein dauerhaft erhöhter Blutzucker Gefäße und Herzmuskel schädigt, welche Behandlung beide Erkrankungen berücksichtigt und was Menschen mit Diabetes selbst tun können.
- Links- und Rechtsherz
Welche Herzhälfte geschwächt ist, bestimmt die Beschwerden: Atemnot und Husten bei der linken, geschwollene Beine und ein voller Bauch bei der rechten Seite.
- Trinkmenge
Warum es keine Pauschalmenge für alle gibt, wann Ihre Ärztin oder Ihr Arzt eine persönliche Grenze festlegt und wie Sie mit Durst, Hitze und versteckter Flüssigkeit umgehen.
- Wassertabletten
Wie Diuretika eingelagertes Wasser ausschwemmen, warum der Einnahmezeitpunkt zählt, wie Sie den Harndrang planen und welche Warnzeichen auf zu viel oder zu wenig hinweisen.
- Ejektionsfraktion
Die Prozentzahl im Echobefund erklärt: wie viel Blut das Herz pro Schlag auswirft, welche drei Formen der Herzschwäche man danach unterscheidet und was das für Sie bedeutet.
- ICD und CRT
Was ein implantierter Defibrillator und ein CRT-Schrittmacher leisten, welche Befunde für eine Implantation sprechen und wie der Alltag mit einem Gerät aussieht.
- Schlafapnoe
Warum Atemaussetzer im Schlaf bei Herzschwäche so häufig sind, wie sich obstruktive und zentrale Schlafapnoe unterscheiden, wie die Diagnose gestellt wird und welche Behandlung infrage kommt.
- Sport und Bewegung
Warum Bewegung bei stabiler Herzschwäche ausdrücklich empfohlen wird, welche Sportarten sich eignen, wie Sie die richtige Belastung finden und wann Schonung angesagt ist.
- DMP
Wie strukturierte Behandlungsprogramme der Krankenkassen funktionieren, was ein DMP bei Herzinsuffizienz umfasst, wie die Einschreibung abläuft und welche Vorteile Sie davon haben.
- NT-proBNP
Warum das Herz ein Hormon ins Blut abgibt, wenn es überlastet ist, was ein niedriger oder hoher Wert aussagt und welche Einflüsse Sie bei der Deutung kennen sollten.
- Reisen
Was Sie vor einer Reise mit Herzschwäche klären sollten: Reiseziel, Medikamente im Handgepäck, Unterlagen, Flug, Hitze und Höhe, Versicherung und ein Plan für den Notfall.
- Herzecho
Wie die Ultraschalluntersuchung des Herzens abläuft, wann ein Schluckecho oder ein Belastungsecho nötig ist und welche Werte im Befund für die Herzschwäche wichtig sind.
- Herzschwäche im Alter
Warum eine Herzschwäche im höheren Alter oft anders aussieht, welche Rolle viele Medikamente, Begleiterkrankungen und Stürze spielen und was Betroffene und Angehörige tun können.
- Reha
Wer eine kardiologische Reha bezahlt, wie Anschlussheilbehandlung und Antrag funktionieren, was in den Wochen passiert und wie es danach mit Herzsport weitergeht.
- Depression
Warum Niedergeschlagenheit und Ängste bei Herzschwäche so häufig sind, wie Sie eine Depression von normaler Traurigkeit unterscheiden und welche Wege zu Hilfe es gibt.
- Impfungen
Warum Atemwegsinfekte bei Herzschwäche gefährlich werden können, welche Impfungen die Ständige Impfkommission für Herzkranke nennt und wie Sie Ihren Impfstatus prüfen.
- Pflegegrad
Schritt für Schritt zum Pflegegrad: Antrag bei der Pflegekasse, Vorbereitung auf die Begutachtung, Pflegetagebuch, typische Stolpersteine bei Herzschwäche und Widerspruch.
Ernährung
Medikamente
- Medikationsplan
Was im bundeseinheitlichen Medikationsplan steht, wer ihn bekommt, wer ihn aktuell hält, wie Apotheken helfen und welche Rolle die elektronische Patientenakte spielt.
- Therapietreue
Warum die regelmäßige Einnahme bei Herzschwäche so viel bewirkt, welche Hilfen im Alltag funktionieren und was Sie tun, wenn Sie eine Tablette vergessen oder Nebenwirkungen haben.
Patiententagebuch
Kontinenz
- Stuhlinkontinenz
Warum Stuhl oder Winde ungewollt abgehen, welche Untersuchungen die Ursache klären, welche Behandlungen helfen und welche praktische Hilfe es für inkontinente Personen gibt.
- Beckenbodentraining
Wo der Beckenboden liegt, wie Sie ihn bewusst spüren, welche einfachen Übungen sich in den Alltag einbauen lassen und wann eine angeleitete Physiotherapie sinnvoll ist.
- Belastung oder Drang
Woran Sie erkennen, ob Urin beim Husten oder bei plötzlichem Harndrang verloren geht, welche Ursachen dahinterstehen und welche Behandlungen jeweils helfen.
- Inkontinenzhilfsmittel
Von Einlagen bis Analtampon: welche Hilfsmittel es gibt, wie Sie sie verordnet bekommen, was die gesetzliche Zuzahlung ausmacht und wie Sie bei Problemen mit der Versorgung vorgehen.
Wunden vermeiden
- Offenes Bein
Warum am Unterschenkel Wunden entstehen, die nicht heilen wollen, welche Ursachen dahinterstecken, wie sie behandelt werden und warum Kompression bei Herzschwäche ärztlich geprüft werden muss.
- Diabetischer Fuß
Wie Nervenschäden und Durchblutungsstörungen den Fuß gefährden, wie die tägliche Kontrolle und Pflege gelingt, welche Schuhe geeignet sind und wann Sie sofort handeln sollten.
- Dekubitus
Wie Druckgeschwüre bei Menschen entstehen, die viel liegen oder sitzen, woran Sie erste Anzeichen erkennen, wie Lagerung und Hautpflege vorbeugen und was bei Herzschwäche zu beachten ist.